Gravity Arts Team thinking

Spinning Pole – Freund oder Feind?

Die Frage wird kontrovers diskutiert und die Meinungen können stark auseinander gehen: Ist die Spinning Pole Freund oder Feind? Doch ganz egal, zu welchem Lager man gehört, es gibt kleine Tipps und Tricks, die Spinning Pole angenehmer machen.

Vom Fliegen und den Sternen

Doch um was geht es überhaupt? Heutzutage können fast alle Poles sowohl auf “static” als auch auf “spinning” gestellt werden. Während sich also bei “static” die Pole nicht weiter bewegt, dreht sie sich bei “spinning” um die eigene Achse, sprich man dreht sich automatisch mit, sobald man den Boden verlässt und das ganze erinnert ein bisschen an ein Karussell. Und genau da liegt auch die Krux: Wenn man nicht so “karussell-fest” ist, kann es zumindest zu Beginn dazu kommen, dass die Welt kurz aus den Fugen gerät und man viele kleine Sterne sieht.

Gleichzeitig verleiht einem der Spinning-Effekt noch stärker das Gefühl des Fliegens und der Schwerelosigkeit und gewisse Tricks sind an der Spinning Pole viel leichter zu vollführen als an der Static Pole.

Hate it or love it

Bei Gravity Arts gehört Spinning Pole schlichtweg dazu und so findet jede dritte Woche der gesamte Unterricht an der Spinning Pole statt. Die Reaktionen darauf fallen jeweils sehr unterschiedlich aus: von freudigem Jauchzen bis hin zu zusammengekniffenen Augen und leicht verzerrtem Gesicht. Dabei spielt es gar keine Rolle, ob es sich um Fortgeschrittene oder Anfänger_innen handelt, grundsätzlich liebt man oder hasst man Spinning Pole. Während die einen es kaum erwarten können, endlich “abzuheben” und sich der Fliehkraft hinzugeben, würden andere gerne einen tonnenschweren Anker werfen und suchen so schnell wie möglich wieder den Zugang zum Boden.

Meist ist es so, dass diese Präferenzen sich über die Zeit nicht grundsätzlich ändern und so gibt es auch unter unseren Trainerinnen solche, die der Spinning Week freudig entgegenschauen und solche, die beim Gedanken daran die Augen verdrehen und sich innerlich wappnen – wir wissen alle, welche Trainerin zu welcher Sorte gehört ;).

Wie das Spinnen angenehmer wird

Doch die persönlichen Präferenzen mal bei Seite gelassen, gibt es doch das eine oder andere, womit man sich die Spinning Pole-Erfahrung etwas erleichtern kann:

Wir empfehlen dir, nicht ganz nüchtern zur Spinning Pole-Lektion zu kommen. Entgegengesetzt der verbreiteten Idee, ein leerer Magen helfe, ist es besser, wenn du vor der Lektion etwas isst. Doch achtung: Achte darauf, ca. 1-1,5 Stunden vor der Lektion etwas zu essen und nicht direkt davor!

Ein bewährtes Mittel gegen Spinning Pole-Beschwerden ist Ingwer. Egal ob Ingwer-Tee, Ingwer-Wasser oder Ingwer als Häppchen, die Ingwerwurzel wird dafür sorgen, dass dir weniger schwindelig wird und entsprechend auch dein Magen weniger rebelliert.

Anders als beim Pirouettendrehen im Ballet empfiehlt es sich nicht, an der Spinning Pole einen Punkt im Raum zu fixieren. Die Pole dreht sich schlicht zu schnell, für das du diesen Punkt im Auge behalten könntest. Viel besser ist es, wenn du die Pole selbst oder einen Körperteil von dir fixierst, denn die drehen sich mit. Somit schränkst du die Wahrnehmung des Drehens etwas ein und die Welt gerät nicht völlig aus den Fugen.

Eine unserer Trainerinnen behauptet zudem steif und fest, dass Spinning Pole kopfüber viel angenehmer ist. Dies ist wohl eine eher individuelle Bewältigungsstrategie – aber wer weiss, vielleicht nützt sie auch dir 😉

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